Camargue-Pferde-Zucht

ÉTOILE DE MER

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"Working Equitation" oder "L' équitation de travail"

von Bernhard F. Franke

Was versteht man unter "Working-Equitation"?

Als "Working-Equitation" werden die Arbeitsreitweisen bezeichnet, welche sich in vielfältiger Weise sowohl im alten Europa wie auch später in  den "neuen Welten",  wie Nord- und Südamerika sowie Australien entwickelt haben. Sie basieren alle auf den ursprünglich "militärischen" Reitweisen der großen Reiterheere. Bereits zu Beginn unserer Zeitrechnung entwickelte sich eine Reitweise zum Zwecke des berittenen Kampfes.  Diese militärische Reitweise ist uns insbesondere durch die historischen Ritter geläufig.  Noch bis ins ausgehende 19. Jahrhundert waren die berittenen Heere von ausschlaggebender strategischer Bedeutung. Gleichzeit entwickelten sich auf dieser Basis insbesondere in Südeuropa die Arbeitsreitweisen der Viehhirten.

Die Arbeitsreitweise - "Équitation de travail" - der Gardians, der Stierhirten aus der Camargue, kann daher zusammen mit den anderen iberischen Arbeitsreitweisen als Mutter aller Arbeitsreitweisen bezeichnet werden.  Der Name "Gardian" kommt von der französischen Bedeutung des Wortes "gardée" welches bewahren oder bewachen (hüten)  bedeutet.

Die Arbeitsreitweisen von Spaniern und Portugiesen sowie die verschiedenen Arbeitsreitweisen aus Süd- und Nordamerika basieren sämtlich auf einer sehr ursprünglichen und einfachen, ja man kann auch sagen "primitven" Arbeitsreitweise der Südeuropäer, die den primären Zweck verfolgte, Rinder zu hüten.  Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die ürsprünglich primitive Arbeitsreitweise in Spanien und Portugal  verfeinert und landestypisch ausgeprägt.Ebenso entwickelte sich die Western-Reitweise in ihren unterschiedlichen Prägungen sowie die Arbeitsreitweisen der Gauchos in Südamerika.

Gemeinsamkeit aller Arbeitsreitweisen.

Alle Arbeitsreitweisen haben insbesondere eine Gemeinsamkeit:  Sie werdem immer einhändig geritten! Ausgenommen hiervon sind lediglich junge Pferde, welche sich in Ausbildung befinden. Diese werden in der Zeit der Ausbildung auf "vier Zügeln" - also zusätzlich mit den beiden Zügeln des Cavecons geritten, um sie auf die einhändige Reitweise vorzubereiten.

Einige Arbeitsreitweisen haben sich auch spezifisch in Bezug auf eine bestimmte Pferderasse entwickelt oder eine Pferderasse wurde speziell für die besonderen Anforderungen dieser landestypischen Arbeitsreitweisen gezüchtet.

Die Arbeitsreitweise der Gardians auf ihren Camargue-Pferden.

In der Camargue - hier lebten und arbeiteten einfache und arme Leute - entwickelte sich, auch basierend auf den dort lebenden Camargue-Pferden eine Arbeitsreitweise, welche keine hohen Ansprüche in Bezug auf einen verfeinerten Reitstil erhob. Hier kam es im wesentlichen darauf an, mit den wendigen und schnellen Camargue-Pferden die dort in den Sümpfen lebenden kleinen aber auch sehr wilden  und gefährlichen schwarzen Stiere einzufangen. In Gruppen mussten die Reiter einzelne Stiere aus den Herden selektieren und dabei unter schwierigsten Umständen ihr Pferd stets unter Kontrolle haben. Hier kommen den Gardians die besonderen genetischen Eigenschaften des Camargue-Pferdes entgegen, denn das Camargue-Pferd hat einen angeborenen "Cowsens", ein hohes Maß an Gelassenheit und insbesondere die erforderliche Leistungsbereitschaft sowie Schnelligkeit und Ausdauer, wenn sie gefordert wird.

Die traditionelle Arbeitsreitweise der Gardians hat sich bis heute kaum verändert.  Wenn auch zu früheren Zeiten nicht immer sehr sensibel geritten wurde, hat sich heute jedoch auch bei dieser sehr ursprünglichen Reitweise ein hohes Maß an Sensibilität eingestellt. Der gute Carmargue-Reiter reitet sein Pferd heute mit leichtesten Hilfen, ohne dabei die Tradition zu verleugnen.

Sowohl im Ursprungsgebiet der Camargue-Pferde wie auch in Deutschland werden die besonderen Fähigkeiten dieser Pferde in Turnieren vorgestellt. Auch bei den vielen Volksfesten der Camargue sind die Camargue-Pferde  in ihrer traditionellen Zäumung und Reitweise zusammen mit den schwarzen Stieren ein unabdingbarer Bestandteil und es wurden bereits seit der Wiederbelebung der Traditionen in der Camargue durch den Marquis de Baroncelli - also in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - Wettbewerbe in dieser traditionellen Arbeitsreitweise gepflegt.  In Deutschland werden jährlich ebenfalls ein bis zwei "Gardian-Turniere" durch den VFZCD nach dem offiziellen Reglement des Ursprungsgebietes und unter Mitwirkung von Richtern aus Frankreich veranstaltet. Näheres erfahren Sie unter

www.vfzcd.de

Vereinigungen "working equitation".

Unter der allgemeinen  Bezeichnung "working equitation" haben sich in den letzten Jahren Freunde der verschiedenen Arbeitsreitweisen auch multinational etabliert, um die Tradition  "ihrer" Arbeitsreitweise zu pflegen.. Hier sind insbesondere die europäischen Arbeitsreitweisen und selbstverständlich auch die aus diesen hervorgegangenen Nord- und Südamerikanischen Arbeitsreitweisen  vertreten.  Daneben sollen auch die Arbeitsreitweise der "Australian Stockhorses" mit ihren typischen Arbeitssätteln nicht unerwähnt bleiben, die selbstverständlich ebenfalls aus der europäischen Arbeitsreitweise entwickelt wurde.

Die bereits seit langem bekannten sogenannten "Westernreiter" spielen hier zahlenmäßig ebenfalls eine bedeutende Rolle, wobei diese Reitweise nicht ausschließlich als Arbeitsreiweise gepflegt wird.  Man kann die Westernreitweise heute eigentlich mehr als "Showreitweise" bezeichnen, denn auch in den USA wird diese Reitweise überwiegend in den Westernshows gezeigt. Als "authentische" Arbeitsreitweise existiert die Westernreitweise schon lange nicht mehr. Die in den USA lebenden Rinder werden heute vom Hubschrauber aus überwacht und mit dem Geländewagen gehütet.

Reitweise "Western".

Viele Freizeitreiter auch in Europa pflegen den sogannten "Westernreitstil" in unterschiedlichen Variationen jedoch in der Regel ziemlich inkonsequent. Hierfür spricht, daß diese Freizeitreiter häufig beidhändig reiten und nicht immer Verständnis für die unabdingbar leichten Hilfen einer Arbeitsreitweise haben. Auch die unterschiedlichsten Pferderassen, welche bei den Westernreitern zum Einsatz kommen, tragen nicht immer dazu bei, ein authentisches Bild einer Arbeitsreitweise abzugeben. So werden auch viele Voll- und Warmblutrassen als Westernpferde geritten, die jedoch aufgrund ihrer Genetik weder über den berühmten "Cowsens" noch über die nötige Gelassenheit für die Rinderarbeit verfügen.  Auch das weit verbreitete Quarterhorse ist hier ein zutreffendes Beispiel, denn es wurde ja ursprünglich  als Rennpferd für die Viertelmeile gezüchtet und keinesfalls als Arbeitspferd der Cowboys eingesetzt. Trotz alledem ist das Quarterhorse heute in der Westernreitscene das bevorzugte Reitpferd.

Auch in Deutschland hat sich bereits seit vielen Jahren eine Turnierszene der Westernreiter entwickelt. Hier findet man auch sehr engagierte Reiterinnen und Reiter, welche diese Turnierdisziplin in Anlehnung an frühere Traditionen der "Cowboys" pflegen. Als älteste Organisation dieser Turniere hat sich die  EWU bundesweit etabliert.

Klicken Sie hier unter


um näheres über die Westernreitweise zu erfahren. 

Vereinigungen einer Turnierzisziplin  unter der Bezeichnung "WAWE".

Die Pflege der Arbeitsreitweise als Turnierdisziplin hat in Portugal seinen Ursprung genommen. Hier wurde erstmals unter der Bezeichnung "WAWE" eine Vereinigung zur Pflege der portugisischen Arbeitsreitweise mit Lusitanopferden ins Leben gerufen. Aus diesen Anfängen heraus hat sich dann auch international in verschiedenen Ländern eine Turnierzsene entwickelt.

Die Trunierdisziplin einer Arbeitsreitweise in Deutschland unter der Bezeichnung AWED.

In Deutschland existiert seit dem Jahre 2009 ebenfalls ein Arbeitskreis unter der Bezeichnung "Working Equitation Deutschland" (AWED). Dieser ist ein loser Zusammenschluß von Reiterinnen und Reitern sowie von  einigen  professionellen Ausbildern, die  eine   an die verschiedenen Arbeitsreitweisen angelehnte Turnierdisziplin  unter der Bezeichnung "WORKING EQUITATION" pflegen.

Diese neuen Gruppierungen in verschiedenen europäischen Ländern zur Förderung einer Turnierdisziplin  haben jedoch sehr unterschiedliche Ziele und Anforderungen entwickelt. So hatte die in Purtugal begründete WAWE ursprünglich das Ziel, die. dort  seit Jahrhunderten gepflegte und sehr authentische Arbeitsreitweise mit den dort gezüchteten "Lusitanos" zu fördern. Bruno Rodrigues da Silva vertritt diese Tradtion in unverfälschter Weise. Klicken Sie unter

www.bruno-rodrigues-silva.com

um einen Einblick in seine Arbeit zu erhalten.

Über die neu begründete Turnierdisziplin finden Sie weitere Informationen über den Arbeitskreis unter

www.working-equitation.de

Weiterhin haben Sie in Südhessen Gelegenheit, mit gleichgesinnten Reitern Kontakt aufzunehmen. Klicken Sie unter

www.working-equitation-suedhessen.de

Die authentischen Arbeitsreitweisen.

Neben der authentischen Arbeitsreitweise der franzöischen Stierhirten aus der Camargue, die als  "L'equitation de travail" bezeichnet wird, sind insbesondere noch die folgenden europäischen Arbeitsreitweisen als authentisch anzusehen:

"Doma de trabajo" oder "Doma Vaquera" (Spanien)

"Equitacao de trobalho" (Portugal)

"Monte de lavoro" (Italien)

Alle diese "authentischen" Arbeitsreitweisen haben im Verlaufe von Jahrhunderten ihre eigenen Traditionen entwickelt.

Das Reglement der Turnierdisziplin in Deutschland (AWED).

Leider berücksichtigt das   Reglement "Offizielles Regelwerk für die Arbeitsreitweise Deutschland" (Nationales Regelwerk  der AWED 2011)  nur unzureichend die Traditionen der authentischen Arbeitsreitweisen und insbesondere auch die der Gardian-Reitweise. Auch wenn es sich bei dem Reglement nur um ein Regelwerk für eine Turniersisziplin handelt, muss dieses aus der Sicht der authentischen Arbeitsreitweisen kritisch betrachtet werden.

Einige Passagen dieses Regelwerkes sind für die traditionell gepflegten und authentischen Arbeitsreitsweisen nicht geeignet. So werden den Teilnehmern deutscher Nationalität   besondere Einschränkungen auferlegt, die nicht dem Geiste einer internationalen Ausrichtung entsprechen. So ist in diesem Regelwerk u.a. vorgesehen, daß "die Verwendung von Kleidungsstücken, ...Sätteln und Zäumungen, die anderen Reitkulturen angehören .... mittelfristig (ab 2011) bei Reitern Deuscher Nationalität nicht mehr erwünscht sind."  Diese Regelung ist für die Pflege der Tradtion der europäischen Arbeitsreitweisen, wenn sie von Reitern deutscher Nationalität ausgeübt werden, nicht annehmbar. Die Regelung führt dazu, daß Teilnehmer Deutscher Nationalität nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen können, wenn sie die Gardian-Reitweise oder eine andere authentische Arbeitsreitweise pflegen.

Auch der ab 2011 neugefasste Sonderstatus für die Camargue-Pferde und die Gardian-Reitweise kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß eine authentische Ausübung dieser Reitweise wesentlich eingeschränkt wird.

Das Regelwerk steht daher auch im Widerspruch zu dem selbst erklärten Ziel, die Tradtionen der (aller) Arbeitsreitweisen zu pflegen. Widersprüchlich und unsinnig bei der erklärten Traditionspflege der Arbeitsreitweisen ist auch die Empfehlung, daß Sätte vom "Typ Englisch", vorzugsweise jedoch solche, die dem Deutschen Militärsattel Model 25 ähneln, die erwünschten Sättel dieser Disziplin sind, wenn Reiter Deutscher Nationalität an internationalen Prüfungen teilnehmen.

Eine "Deutsche Arbeitsreitweise" turniermäßig zu  etablieren, sollte die Tatsache berücksichtigen, daß -  ausgenommen der Tradtionen der Kavallerie - bekanntermaßen keine anderen traditonellen Arbeitsreitweisen in Deutschland existent waren und daher hier auf keinerlei Traditionen zurückgegriffen werden kann.

Der für die Camargue-Reitweise (Gardian-Reitweise) eingerichtete Sonderstatus berücksichtigt jedenfalls nur unzureichend die Besonderheiten dieser aus einer sehr langen Tradition entwickelten Reitweise.

Das Erlernen und die Pflege einer Arbeitsreitweise.

In diesem Zusammenhang kann und muss erneut festgestellt werden, daß die Gardian-Reitweise - also die südfranzösische Arbeitsreitweise - ebenso wie die iberischen Arbeitsreitweisen als Ursprung aller anderen Arbeitsreitweisen anzusehen sind.  Eine Ausbildung in der Gardian-Reitweise ist daher sicherlich die allerbeste Voraussetzung, die Grundlagen einer Arbeitsreitweise zu erlernen.  Kurse in der Gardian-Reitweise können Sie bei Jean-Pierre Godest belegen.

Klicken Sie hierzu auf  

  "www.flambeo.de"

um näheres hierüber zu erfahren.

Wenn Reiter mit  deutscher Nationalität eine Equipe in der Gardian-Reitweise zur Teilnahme an Wettbewerben aufstellen wollen, müssten vorab die Bestimmungen des Reglements der AWED geändert werden!  Einzelne Teilnehmer müssen selbst entscheiden, ob sie die Einschränkungen in der Zäumung hinnehmen, womit sie jedoch - auch wegen einer möglichen Umstellung ihres bisherigen Trainings - gegenüber den anderen Reitweisen benachteiligt werden.

So ist das Verbot von Hilfszügeln in dem Rgelewerk der AWED für die Turnierdisziplin nur schwer zu begründen, denn das stehende Martingal ist ein unverzichtbarer Teil der Tradition und insbesondere bei korrekter Verschnallung ein absolut angemessenes Hilfsmittel bei der praxisnahen Ausbildung der  Stierpferde aus der Camargue.

Das Martingal wird bei der traditionellen Zäumung der Gardians niemals so kurz geschnallt, daß das Pferd "zwangsweise" versammelt geht, d.h., daß der Kopf des Pferdes  nicht permanent nach unten gehalten wird. Dies ist auch nicht erforderlich, denn Camargue-Pferde gehen aufgrund ihrer besonderen Anatomie, welche durch einen sehr kurzen Rücken und tiefen Halsansatz gekennzeichnet ist, sowieso auf natürliche Weise versammelt, also nicht auseindanerfallend, wie andere Pferderassen. Das Matingal dient ausschließlich dazu, das  extreme und unangemessene "Hochnehmen" des Pferdekopfes zu verhindern.

Das Martingal der Gardians ist insbesondere  n i c h t  über das G e b i s s  wirksam, so daß es auch nicht mit den negativen Einwirkungen eines Stosszügels vergleichbar ist. Das Verbot im offiziellen Regelwerk der AWED (Working Equitation Deutschland) ist demgemäß  nicht nachvollziehbar.

Bedauerlicher Weise ist vielen  der gravierende Unterschied zwischen Stosszügel und Martingal nicht geläufig, so daß diese Unkenntnis zu einem elementaren Missverständnis über die Wirkungsweise des Martingals - ebenso wie das elementare Missverständnis über das Cavecon - führt ! (Siehe auch Wikipedia unter "Stehendes Martingal" und "Gleitendes Ringmartingal")

Ebenfalls ist nicht nachvollziehbar, warum das Cavecon als Ausbildungsinstrument junger Camargue-Pferde "nicht erwünscht" ist. Das Missverständnis mit diesem bewährten Teil der traditionellen Camargue-Zäumung hat sich also auch bei den "Profis" der Working Equitation (AWED) noch nicht herumgesprochen. (Siehe auch meine Ausführungen zum Thema "Cavecon" unter "Ausbildung und Reitweise".

Das Bemühen, eine  Turnierdisziplin "Working Equitation" international  zu etablieren, kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn alle traditionellen Arbeitsreitweisen in ihrem Bestand hinreichend und unter voller Einbeziehung der traditionellen Besonderheiten jeder Reitweise Berücksichtigung finden und dies insbesondere auch unabhängig von der Nationalität der Teilnehmer! So ist denkbar, daß "nationale" Teams in den klassisch-traditionellen Arbeitsreitweisen gebildet werden können und diese dann auch an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Wir finden in Deutschland eine Vielzahl von Reitern,  welche die Traditionen der unterschiedlichen  klassischen  Arbeitsreitweisen hingebungsvoll pflegen.

So hat insbesondere auch die spanische Arbeitsreitweise "Doma Vaquera" eine große Fangemeinde in Deutschland, welche die Tradition dieser Arbeitsreitweise  pflegt.

Klicken Sie unter

www.el-vaquero.net

um näheres hierüber zu erfahren.

Soweit eine Deutsche Nationalequipe für eine neu zu begründende "Deutsche Arbeitsreitweise" aufgestellt werden soll, muß jeder "Camargue-Reiter" die Entscheidung seiner Teilnahme unter den Vorgaben des Regelemts für sich selbst treffen. 

Auch wenn es sich hierbei nicht um eine spezifische neue Arbeitsreitweise sondern eine reine Turnierdisziplin handelt, sollten Reiter, die sich der Tradition der Gardianreitweise auf ihrem Camarguepferd mit Herz und Seele verpflichtet sehen,  eine Teilnahme  nach dem zur Zeit gültigen Reglement der AWED  gründlich überlegen, denn auch der Züchterverband im Ursprungsgebiet, die "Assiciation des Éleveurs de Chevaux de Race Camargue" (www.aecrc.com) lehnt  eine Beteiligung an Turnieren der AWED aus diesen grundsätzlichen Überlegungen ab.

Kontaktdaten:

Bernhard F. Franke
Kirchspiel 2-3
65391 Lorch im Rheingau
Tel.: +49 (0) 6726 812086
Mobil: +49 (0) 170 317 3999
eMail:
bernhard.franke@lecamargue.de

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