Camargue-Pferde-Zucht
ÉTOILE DE MER
Ausbildung und Reitweise
von Bernhard F. Franke
Ein Leitfaden für Anfänger oder Seiteneinsteiger und alle diejenigen, welche eine andere Reitweise kennen lernen möchten.
Die nachfolgenden Ausführungen sollen als Leitfaden dienen, die Ausbildung von jungen Camargue-Pferden problemlos und mit leichter Hand vorzunehmen, ohne „professionelle“ Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Auch soll damit insbesondere ein Ansporn gegeben werden für sogenannte Seiteneinsteiger, also Reiter, die erst in fortgeschrittenem Alter mit der Reiterei und dem Umgang mit Pferden beginnen.
Als Spätberufener oder Seiteneinsteiger bin ich erst im Lebensalter von 50 Jahren in den Freizeitsport „Reiten“ eingestiegen. Wenn auch das Interesse am Reitsport und die Liebe zu Pferden bereits in jungen Jahren ansatzweise vorhanden war, so habe ich als „Anfänger“ eine Erfahrung durchgemacht, die mich zunächst von diesem schönen Freizeitsport abgehalten hat. Gerade junge Menschen, Kinder und Jugendliche oder auch Erwachsene, die keinerlei Vorerfahrung mitbringen, machen oft ähnliche negative Erfahrungen, wie ich sie in meiner Jugend erlebt habe. Mangelndes Einfühlungsvermögen der Ausbilder, die Fähigkeiten und Kenntnisse der Schüler voraussetzen, welche nicht vorhanden sind, führen zu negativen Erfahrungen beim Umgang mit Pferden und damit zur Frustration und letztendlich Aufgabe des Interesses.
Meine Hilfestellung soll daher insbesondere für jugendliche Anfänger und für erwachsene Seiteneinsteiger eine Grundlage darstellen.
Allerdings kann es auch für Reiterinnen und Reiter mit Reiterfahrung hilfreich sein, einmal Reiten aus der Sicht der Gebrauchsreiterei neu zu überdenken und auch die eine oder andere Erkenntnis in den eigenen Reitsiel zu übernehmen. Am Ende zählt nur der Erfolg der Ausbildung von Pferd und Reiter. Die Wege dorthin können beschwerlich sein, sie können jedoch auch problemlos und leicht sein, wenn man die „Philosophie“ der Arbeitsreitweise richtig interpretiert und für die Ausbildung nutzt.
Alle Ausführungen zum Thema Arbeitsreitsweise der Gardians und Ausbildung von Camargue-Pferden basieren auf meinen eigenen Erfahrungen und auf Erfahrungen von Züchterkollegen, ambitionierten Reitern der „Camargue-Szene“ und der Philisophie, die sich aus der Tradition der Gardians, den südfranzösischen Stierhirten und den Freizeitreitern der Camargue herleitet.
Ebenso sollen auch Reiterinnen und Reiter, die in ihrer bisherigen Reitweise nicht die Erfüllung ihrer Reiterträume finden, mit diesen Ausführungen angesprochen werden. Die „Philosophie“ der Camarguereitweise kann allerdings nicht bedingungslos auf andere Pferderassen umgesetzt werden, denn diese Philosophie ist eng verbunden mit den rassetypischen Merkmalen der Camargue-Pferde und einer mentalen Einstellung zu dieser einzigartigen Tradition der Camargue, dem
Lebensstil der Camargue, den Stieren , der Flora und Fauna und den Menschen die dort in der Camargue und der Provence leben. Alles dies muß man lieben und schätzen, um die Philosphie rund um das Camargue-Pferd zu verstehen.
Die Gardian-Reitweise und ihre Charakteristik.
Bei der Gardian-Reitweise handelt es sich um eine der traditionellen Arbeitsreitweisen, die ihren Ursprung auf die Arbeit der "Gardians" - den Rinderhirten der Camargue - zurückführt. Bei der Arbeit mit den kleinen, aber sehr schnellen und gefährlichen "schwarzen Stieren" der Camargue, welche dort noch heute halbwild auf sehr großen Flächen gehalten werden, muss der Gardian sein Pferd stets hundertprozentig unter Kontrolle haben, um seine Arbeit unfallfrei und kräftesparend zu bewältigen. Hier war und ist also ein unerschrockenes Pferd mit verlässlichem Charakter und die entsprechende Ausbildung erforderlich.
Die Gardian-Reitweise hat sich daher im Verlaufe der Jahrhunderte zu einer auf absoluter Sicherheit und Verläßlichkeit beruhenden Arbeitsreitweise entwickelt.Sie ist untrenntbar mit den in der Camargue lebenden weißen Camargue- Pferden verbunden. So werden diese Pferde dort im Verlaufe ihrer Ausbildung auf leichteste Hilfen trainiert, wobei es sowohl für die Reiter wie auch für die Pferde auf ein kräfteschonendes Zusammenspiel ankommt. Daher wird bei der Ausbildung sehr auf eine sensible Hilfengebung geachtet. Die Arbeitsreitweise der Gardians ist eine reine "Signal"-Reitweise, in dem die Hilfen nach dem Eintreten des gewünschten Richtungs- oder Tempowechsels sofort wieder zurückgenommen werden, so daß auch das Pferd schließlich ein Erfolgserlebnis unmittelbar verspürt.
Der Bezug zum Menschen.
Obwohl das Camargue-Pferd seinen Ursprung unmittelbar auf Wildpferde zurückführt, ist es nicht scheu oder gegenüber dem Menschen abweisend.
Es wird auch oft behauptet, ein Camargue-Pferd dulde nur e i n e n Reiter oder e i n e Reiterin. Dies triftt nicht zu. Das Gegenteil ist der Fall. Camargue-Pferde sind sehr menschenbezogen und zutraulich, auch wenn sie in Herdenhaltung sozusagen "halbwild" gehalten werden. Immer wieder kann man beobachten, dass diese Pferde aufgrund ihrer Neugier die Nähe des Menschen suchen. Auch in der größeren Herde sind sie umgänglich und gelassen, denn sie haben das "soziale" Verhalten in der Herde kennen gelernt und reagieren daher entsprechend verlässlich.
Selbstverständlich bilden e i n Reiter oder e i n e Reiterin mit i h r e m Camargue-Pferd immer ein besser eingespieltes Team, als dies bei wechselnden Reitern der Fall ist. Kinder und Jugendliche sollten daher insbesondere auf einen konsequenten Umgang mit einem Camargue-Pferd vorbereitet werden.
Die Grundausbildung eines Camargue-Pferdes.
Die Grundausbildung, d. h. das „Zureiten“ eines Camargue-Pferdes wird in der Camargue im Alter von zweieinhalb bis drei Jahren begonnen Obwohl Camargue-Pferde Spätentwickler sind und sie sicher erst mit 4 bis 5 Jahren voll belastet werden sollten, ist es Tradition und üblich, Camargue-Pferde mit zweieinhalb Jahren leicht anzureiten. Auch die Tatsache, daß bei den Hengstkörungen in der Camargue die Hengste "unter dem Sattel" vorgestellt werden müssen, zwingt die Gardians, ihre Hengste bereits relativ früh anzureiten, um sie entsprechend präsentieren zu können. Im allgemeinen handelt es sich dabei jedoch auch um nicht allzu schwere Reiterinnen und Reiter, so daß die Belastung dieser jungen Pferde durchaus zu vertreten ist, zumal das erste Einreiten in kurzer Zeit und ohne sehr große Ausdauer erfolgt.
Es ist jedoch durchaus auch zu empfehlen, das Einreiten etwas später vorzunehmen, also im Alter von drei bis maximal vier Jahren, wenn mit einer intensiven Bodenarbeit das Pferd hierauf vorbereitet wird. Insbesondere sollte das Fohlen und Jungpferd immer wieder von Zeit zu Zeit an das Anhalftern, das Führen und das Hufaufnehmen und den Umgang mit dem Menschen gewöhnt werden. Dies erleichtert die spätere weitere Ausbildung.
Camarguepferde sollten grundsätzlich in der Camarguereitweise ausgebildet werden, denn nur dann können sie ihre außergewöhnlichkeiten Fähigkeiten zur Geltung bringen! Diese Reitweise macht sich im übrigen die natürlichen Reaktionen und Bewegungsabläufe der Pferde zu eigen. So weicht ein Pferd generell zunächst einmal einem Druckimpuls aus, d. h., bei entsprechender Gewichtsverlagerung reagiert das Pferd auf nutürliche Weise, in dem es dem Druckimpuls ausweicht und z. B. bei Gewichtsverlagerung des Reiters nach hinten in eine Vorwärtsbewegung "ausweicht"!
Die traditionelle Zäumung des Camargue-Pferdes.
Die
traditionelle Zäumung des Camargue-Pferdes in Verbindung mit dem Sattel
der Stierhirten ist auf eine lange Erfahrung in der Arbeitsreitweise
der südfranzösischen Stierhirten zurückzuführen.
Die Zäumung des Camargue-Pferdes besteht aus einem Kopfstück mit der original Camargue-Kandare, dem stehenden Martingal sowie dem Cavecon, einem Kappzaum, der ausschließlich in der Ausbildungsphase eingesetzt wird.
Ein gut ausgebildetes Camargue-Pferd wird
ausschließlich mit der Camargue-Kandare ohne bewegliche Schenkel und
ohne gebrochene Stange geritten. Die Gardian-Reitweise mit geringst
notwendigen Hilfen erfordert eine nur geringe, fast unmerkliche
Zügelanlehnung. Damit muß das Gebiß des Pferdes auch ohne Zügelanlehnung
ruhig im Pferdemaul liegen. Dies ist nur mit der Camarguekandare ohne
bewegliche Schenkel und ohne gebrochene Stange möglich.
Um die einhändige Arbeitsreitweise der Gardians zu ermöglichen, müssen junge Pferde selbstverständlich entsprechend ausgebildet werden. Dies geschieht mit dem "Cavecon" einem in der Camargue entwickelten Kappzaum.
Das elementare Mißverständnis mit dem Cavecon und der Kandare
Bei der traditionellen Reitweise der Cardians wird das Camargue-Pferd „auf vier Zügeln“ eingeritten, d. h., man benutzt zusätzlich zur traditionellen Camargue-Kandare das sogenannte „cavecon“ einen aus einer Art Fahrradkette bestehenden Kappzaum. Dies insbesondere deshalb, weil das Camargue-Pferd nach Beendigung der Ausbildung nur einhändig und mit leichtesten Hilfen zu reiten ist. Der Begriff "Cavecon" wurde aus dem spanischen Wort "cabezon" übernommen, welches wiederum seinen Ursprung aus dem lateinischen "capitus" (Kopf) herleitet.
Wenn man ein Cavecon auf der Pferdenase sieht, ist man als „Nichtwissender“ erschrocken und vielleicht auch empört, daß der Reiter „dieses“ seinem Pferd antut. Und hier ist bereits die Grundlage des allgemeinen Irrtums geboren.
Das Cavecon ist vielmehr ein hervorragendes Hilfsmittel zur Ausbildung junger Pferde, welches nicht nur eine leichte Hand des Reiters erfordert, sondern zwingend erforderlich macht. Somit wird auch der Reiter oder die Reiterin bereits bei der Ausbildung gezwungen, sich eine „leichte“ Hand anzugewöhnen. Nur die beiden kleinen Finger der Hände sind erforderlich, um ein in Ausbildung befindliches Camargue-Pferd korrekt mit einem Cavecon zu reiten und die Kopfstellung des Pferdes zu beeinflussen, ohne eine Einwirkung auf das Gebiss vorzunehmen!
Im Gegensatz zu einer Kandarenzäumung mit Unterlegtrense hat die traditionelle "Camargue-Zäumung" den Vorteil, daß die Hilfe für die Kopfstellung ausschließlich über den Nasenrücken des Pferdes vorgenommen und damit das empfindliche Maul des Pferdes absolut geschont wird. Die Hilfestellung über die Nase des Pferdes bietet darüberhinaus den Vorteil, daß die Hilfe sehr leicht angenommen und vom Pferd eindeutig wahrgenommen wird. Nach vollständiger Ausbildung des Camargue-Pferdes wird schliesslich bei den seitlichen Hilfen keinerlei Einwirkung auf das Gebiss und damit auf das empfindliche Pferdemaul mehr vorgenommen.
Es ist
auch ein häufiger Irrglaube, ein Gebiss mit gebrochener Stange sei weniger "scharf", als ein Gebiss
mit durchgehender Stange. Das Gegenteil ist der Fall! Gebrochene Gebisse wirken im Pferdemaul wie ein "Nußknacker" und machen das Pferdemaul häufig stumpf und gefühllos, zumal sie bei den anderen Reitweisen unter andauernder - also permanenter - beidhändiger Einwirkung stehen.
Die anderen in vielfältigen Ausführungen existierenden Gebisse mit "gebrochener Stange", die sämtlich wie ein "Nussknacker" im Pferdemaul wirken (siehe Wikipedia-Trense), sind jedenfalls nicht geeignet, ein sensibles Pferdemaul zu erhalten. Darüberhinaus sind sie als Hilfe für die Kopfstellung des Pferdes nicht geeignet, da ein Annehmen der Zügel mit beiden Händen nur Schmerzen im Pferdemaul erzeugt, der Reiter jedoch nicht richtungsweisend auf die Kopfstellung des Pferdes einwirken kann.
Es muß allerdings auch klar festgestellt werden, daß ein Cavecon und eine Kandare nicht
in die Hände eines eingefleischten „Englischreiters“ gehören. Auch nicht
in die Hände von Leuten, die glauben, man könne ein Pferd „beherrschen“, in
dem man kraftvoll an den Zügeln zieht und sich vielleicht auch noch
daran festhält.
Ein
Ausbildungsinstrument wie das Cavecon gehört daher nur in feinfühlige Hände sensibler Reiterinnen und Reiter,
die den Sinn dieses Ausbildungsinstrumentes erkannt haben und wissen, wie man damit umzugehen hat.
Gerade weil der gute Camargue-Reiter sein
Pferd mit leichtesten Hilfen reiten will, ist es wichtig, daß der Reiter
ebenso sensibel ist, wie sein von Natur aus sensibles und besonders im Maulbereich empfindliches Pferd.
Was soll mit dem Cavecon erreicht
werden?
An
dem Cavecon befinden sich drei Ringe. Der mittlere Ring dient zum
Einhängen einer Longe, die rechts und links angebrachten Ringe dienen
zum Einhängen der Cavecon-Zügel. Diese Zügel bestehen traditionell aus
runden Baumwollstricken, in dem typischen schwarz-weiß Muster der
Gardians ebenso wie die Longe, deren Strick ebenso wie die Führstricke
etwas dicker ist. Die Longe sollte maximal 7 m lang sein, um ein Pferd noch im
überschaubaren Abstand zu loungieren. Längere Longen machen das
„handling“ etwas schwierig und es besteht die Gefahr, den Kontakt mit
dem Pferd zu verlieren.
Beginnen wir mit der Longe- und
Bodenarbeit. Das Pferd wird zunächst in der Weise an das Cavecon
gewöhnt, in dem man dieses auch ohne Gebiß und Kopfstück dem jungen
Pferd anlegt und es mit dem Cavecon führt. Eine gute Übung ist auch,
die Caveconzügel einzuhängen und diese zum biegen des Halses
einzusetzen. Dies geschieht im Stand und ohne, daß der Reiter auf dem
Pferd sitzt. D. h., der Reiter hält die Caveconzügel über dem Hals
in beiden Händen in der vorgesehenen Haltung und erreicht durch
leichtes Zupfen an dem linken oder dem rechten Zügel einen Impuls, der
auf das Cavecon und damit unmittelbar auf die Nase des Pferdes wirkt.
Die Kette des
Cavecon wirkt dabei auf der entgegengesetzten Seite auf
die Pferdenase ein, so daß das Pferd den Kopf auf die Zug- bzw.
(Zupf)seite biegt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, daß beide Caveconzügel zunächst nach vorne verlängert und der Zügel auf der anlehnenden Seite
über den Hals bzw. Mähnenkamm des Pferdes angelegt wird, der "zupfende" Zügel jedoch durch ein "Umgreifen" der Hand an der zupfenden Seite nach außen gehalten wird.
Das Pferd
erkennt damit schnell den Zusammenhang zwischen Anlehnung des Zügels an
den
Mähnenkamm und die Einwirkung auf der Nase durch die Spitzen der
Caveconkette. Diese Übung sollte mehrmals in abwechselnder Reihenfolge,
also einmal links und einmal rechts wiederholt und auch später immer
wieder im Zusammenklnag der andere Hilfen geübt werden.
Wichtig in
diesem Zusammenhang ist, daß die
Handhabung wie dargestellt, bei allen Übungen und in der Praxis
beibehalten wird.
Das Anlegen des Cavecons erfolgt wie nachfolgend dargestellt: Zunächst wird das Cavecon über den Nasenrücken des Pferdes gelegt und dabei nur "locker" - im ersten Loch des Riemens verschnallt, damit das Pferdemaul beim Einlegen der Kandare noch geöffnet werden kann! Nach dem die Kandare aufgezäumt ist, wird der Caveconriemen so eng geschnallt, daß ein Verrutschen des Cavecons auf der Pferdenase bei den Auf- und Abwärtsbewegungen des Pferdekopfes verhindert wird. Gleichzeitig wird vor dem Festziehen des Caveconriemens noch das Vorderteil des Martingals eingeschnallt.
Danach werden die beiden Cavevonzügel eingehängt und wechselseitig über den Pferdehals gelegt, so daß beide Zügel sowohl mit der rechten wie auch mit der linken Hand erfaßt werden. Die Zügel der Kandare werden grundsätzlich nur in der linken Hand mit den beiden Mittelfingern verwahrt.
Auch das "Umgreifen" der Cavecon-Zügel ist insbesondere
bei Anfängern unerläßlich, da sonst die Zügelführung des anlehnenden
Cavecon-Zügels in der Weise verändert wird, daß sich der anlehnende Zügel
verkürzt. Dies führt dann dazu, daß beim Anlehnen der Zügel an den
Pferdehals der anlehnende Zügel das Cavecon in die entgegengesetzte
Richtung zieht, was wiederum die entgegengesetzte Hilfe bedeutet! Das "Umgreifen" bedeutet, daß der anlehnende Caveconzügel festgehalten, der ziehende Zügel jedoch nach außen einige Zentimeter durch die Hand gleitet, um dann die richtungdweisende Hilfe über die Nase durch leichtes Zupfen auszuführen. Dabei ist nochmals anzumerken, daß insbesondere die anlehende Zügelhand noch vorne zu verlagern ist, damit ein "Verkürzen" dieses Zügels mit der dann entgegengesetzten Wirkung verhindert wird!
Nach der erfolgten Zügelhilfe werden dann die Hände wieder in die Grundstellung zurückgenommen.
Nach dem die Ausbildung mit dem Cavecon beendet ist, wird der Nasenriemen wieder in das Kopfstück eingesetzt, damit die Kandare ruhig im Pferdemaul liegt und auch des Martingal dort wieder eingeschnallt werden kann.
Die Gewichtshilfen als wichtigen Impuls einer natürlichen Reitweise.
Die Gewichtshilfen stellen in der Arbeitsreitweise der Gardians einen wesentlichen Bestandteil der reiterlichen Hilfen dar. Grundsätzlich wird dabei von der These ausgegangen, daß das Pferd immer einem Gewicht oder Druck ausweicht!
In der Praxis ist diese These sehr leicht zu beweisen. Wenn Sie auf einem jungen, noch nicht ausgebildetem Pferd Ihr Gewicht nach hinten verlagern, wird es stets in einer Vorwärtsbewegung reagieren. Bei Gewichtsverlagrung noch vorne, besteht die Tendenz, die Vorwärtbewegung zu verlangsamen. Das Entprechende ergibt sich auch bei Verlagerung des Reitergewichts nach einer Seite, d.h., bei entsprechender Schenkelhilfe verlagert der Reiter automatisch seinen Schwerpunkt auf die Hilfeseite, so daß das Pferd dieser Gewichtsverlagerung ausweicht, also in die entgegesetzte Seite abdriftet!
Zusammen mit den Zügel- und Schenkelhilfen sind die Gewichtshilfen daher bei den Feinheiten der Gardianreitweise verstärkt einzusetzen. Dies ist jedoch auch nur bei einem entsprechend tiefen Sitz in dem speziell für diese Reitweise entwickelten Sattel der Gardians möglich! Das gut ausgebildete Camarguepferd ist mit fast unmerklichen Hilfen und damit auch ohne Kraftaufwand zu reiten.
Der Einsatz des Cavecons bei der Loungierarbeit.
Beim Anlongieren junger Pferde ist der Einsatz des Cavecons nur mit besonderer Vorsicht vorzunehmen, um Verletzungen beim Einsatz des blanken Cavecons zu vermeiden.
Die eine Möglichkeit ist, die Kette des Cavecons mit Leder zu umwickeln und damit leicht abzupolstern. Dann wird jedoch der eigentliche Zweck des Cavecons, nämlich eine feinfühlige Einwirkungsmöglichkeit bei der Ausbildung zu erreichen, weitgehendst aufgehoben. Es empfiehlt sich, dann lieber die Loungierarbeit mit einem einfachen Stallhalfter vorzunehmen. Keinesfalls sollte jedoch ein Gebiss beim Loungieren zum Einsatz kommen, denn damit verliert das Pferdemaul seine Sensibilität.
Bei jungen Pferden sollte das Anlongieren sowieso am besten zunächst nur mit Hilfe der Stimme und der Körpersprache erfolgen. Erst im weiteren Verlauf der Ausbildung kann dann auch eine Longe eingesetzt werden.
Die original Camargue-Kandare der Gardians.
Die original Kandare der Gardians ist aus rostendem Eisen gefertigt und hat keine gebrochende Stange sowie keine beweglichen Schenkel. Alle diese drei Merkmale sind gewollt und zeichnen die original Camargue-Kandare aus. Folgende Punkte sind dabei von besonderer Bedeutung:
1. Das rostende Eisen - früher gab es noch kein Edelstahl (Inox) - führt im Pferdemaul zu einem angenehmen Geschmack. Das rostende Eisen hat einen leicht süsslichen Geschmack. Es ist daher jedem anderen Material (Inox, Chrom, Kupfer oder Messing) vorzuziehen, auch wenn rostendes Eisen vielleicht nicht so "attraktiv"aussieht!
2. Die ungebrochene Stange liegt ruhig im Pferdemaul, so daß das Gebiss auch ohne Zügelanlehnung nicht im Pferdemaul "hin und her wackelt!"! Die für die Zungenfreiheit in der Mitte gebogene Stange ist an den Seiten, also dort, wo die Maulspalte des Pferdemauls empfindlich ist, in der Regel mindestens 12 mm stark, so daß auch aus diesem Grunde das Pfredemaul optimal geschont wird. Im Gegensatz zu der Camargue-Kandare sind Western-Kandaren oder auch die spanischen Kandaren durch ihre dünneren Stangen wesentlich schärfer für das Pferdemaul ausgelegt.
3. Die unbeweglichen Schenkel der Kandare sind ebenfalls gewollt. Sie führen zu einer ruhigen Zügelführung.
Die Kandare wird sowohl bei der Ausbildung mit Cavecon, wie auch später bei einhändiger Reitweise grundsätzlich nur in absolut leichtester Anlehnung zum Zwecke der Tempiwechsel oder des Durchparierens eingesetzt. Sie ist generell nicht für die Hilfen der Kopfstellung des Pferdes einzusetzen. Dies geschieht ausschließlich durch die Zügelanlehnung am Hals des Pferdes bzw. mit Hilfe des Cavecons durch leichtes Zupfen.
Gundsätzlich ist festzustellen, daß die original Camargue-Kandare sich durch die traditionelle Praxis bestens bewährt hat, da kein anderes Gebiss bei geringster Zügelanlehnung so ruhig im Pferdemaul liegt.
Das "stehende" Martingal.
Das stehende Martingal ist ebenfalls ein für die Gardian-Reitweise typisches Ausbildungsinstrument bzw. fester Bestandteil der original Camargue-Zäumung. Der Begriff des "Martingale" stammt von dem kleinen, an der Rhonemündung (Bouches-des-Rhone) liegenden Ort "Martigues". Dort wurde dieser Hilfszügel "erfunden" und ist als "Martingale" in die provencalische Sprache eingegangen und hat bei Reitern auch allgemein seine Bedeutung als Hilfszügel erhalten.
Das "Martingal" verhindert , daß das Pferd seinen Kopf extrem hoch nehmen kann, so daß der Reiter dann keine oder zumindest nur noch eine sehr eingeschränkte Einwirkungsmöglichkeit auf das Gebiss des Pferdes hat. Der Einsatz des Martingals bietet daher dem Reiter auch bei hektischen Aktionen mit dem Pferd - zum Beispiel beim Einfangen der scharzen Stiere oder auch bei den traditionellen Reiterspielen der Camargue - die Gewähr, sein Pferd immer unter Kontrolle zu haben. Der begriffliche Zusatz "stehend" wird verwendet, da das stehende Martingalet mit dem Kopfstück (Nasenriemen) und dem Sattelgurt (Übergurt) durch einen Lederriemen fest verbunden ist.
Das Martingal wird bei der traditionellen Zäumung der Gardians jedoch niemals so kurz geschnallt, daß das Pferd "zwangsweise" versammelt geht, d.h., daß der Kopf des Pferdes nicht permanent nach unten gehalten wird. Dies ist auch nicht erforderlich, denn Camargue-Pferde gehen aufgrund ihrer besonderen Anatomie, welche durch einen sehr kurzen Rücken und tiefen Halsansatz gekennzeichnet ist, sowieso auf natürliche Weise versammelt, also nicht auseindanerfallend, wie andere Pferderassen. Das Matingal dient ausschließlich dazu, das extreme und unangemessene "Hochnehmen" des Pferdekopfes zu verhindern.
Das Martingal der Gardians ist insbesondere n i c h t über das Gebiss wirksam, so daß es auch nicht mit den negativen Einwirkungen eines Stosszügels vergleichbar ist. Das Verbot im offiziellen Regelwerk der AWED (Working Equitation Deutschland) ist demgemäß nicht gerechtfertigt.
Bedauerlicher Weise ist vielen der gravierende Unterschied zwischen Stosszügel und Martingal nicht geläufig! (Siehe auch Wikipedia unter "Stehendes Martingal" und "Gleitendes Ringmartingal")
Und hier noch eine kleine interessanten Anmerkung zum Begriff "Martingal": Dieser Begriff - welcher als Sicherhetisfaktor bei der Reitere anzusehehn ist, wurde dann auch für das Synonyme "Martingal" beim Roulettespiel verwendet. Hier wird mit dem Begriff einer Strategie "Martingale" bei einem Verlust des vorangegangenen Einsatzes der Spieleinsatz beim nächsten und den folgenden verlorenenen Spieleinsätze immer wieder verdoppelt, so daß dann bei einem folgenden Gewinn kein Verlust eintreten kann. Die "Strategie Martingale" soll damit zu einem "sicheren" Gewinn führen.
Während der Ausbildung wird das Martingal zwischen dem Übergurt des Gardian-Sattels und dem Cavecon verschnallt. Später, wenn das Camargue-Pferd einhändig nur mit Kandare geritten wird, ist das Martingal mit dem Nasenriemen des Kopfstückes verschnallt.
Der Sattel der Gardians.
Dieser Sattel hat eine lange Tradition und führt seinen Ursprung bis auf die Zeit des Mittelalters zurück. Heute wird dieser Sattel in seiner Tradition weiter gepflegt und es gibt nur noch wenige Sattler, die diese schönen und sehr zweckmäßigen Sättel herstellen.
Die Sättel der Gardians bieten optimale Sicherheit, bei der gefährlichen Arbeit mit den Stieren. Aber auch unsere heutigen "Freizeitreiter" schätzen diese optimale Sicherheit bei diesen schnellen und äußerst wendigen Pferden. Der original Gardiansattel verfügt über einen Sattelbaum aus Holz, der mit zwei Quereisen seine Stabilität erhält. Generell kann gesagt werden, daß ein solcher Sattel jedem normal gebauten Camargue-Pferd passt. Dies auch aufgrund der starken und breiten Sattelposterung mit der sich daraus ergebenden Freiheit der Rückenwirbel und des gesamten Rückgrades.
Die Sättel werden grundsätzlich auf die Erfordernisse des Reiters angepasst, d.h., die "Statur" des Reiters bestimmt die Größe der Sitzfläche. Als kleinste Sitzfläche (Abstand zwischen Vorder- und Hinterzwiesel) wird das Maß 26 cm, als größtes Maß werden 34 bis maximal 36 cm genannt.
Die Steigbügel der Gardian-Sättel wurden ebenfalls vor langer Zeit aus der Praxis der Arbeitsreitweise entwickelt. Sie sind heute als Sicherheitsfaktor allgemein anerkannt und werden häufig auch bei Freizeitreitern, Jugendlichen und Kindern auch zu anderen Sätteln verwendet, denn diese Steigbügel bieten eine optimale Sicherheit in der Praxis, insbesondere gegen das fatale Durchrutschen des Fußes bzw. Festhaken bei einem Sturz. In der Arbeitsreitweise der Stierhirten sind diese Steigbügel unerläßlich, denn sie bieten nicht nur einen optimalen Schutz des Reiterfußes sondern sie ermöglichen auch problemlos den tiefen Sitz des Reiters einzunehmen.
Der Camargue-Steigbügel ermöglicht es in optimaler Weise, den tiefen Sitz der Gardian-Reitweise im Sattel einzunehmen. In einer Arbeitsreitweise ist dieser "tiefe" Sitz im Sattel unerlässlich. Ein "Leichttraben" oder ein "Aus-dem-Sattel-heben" beim Gallopp sind für die sicherheitsbewusste und anstrengende Arbeitsreitweise tabu, denn Trab und Galopp sind hier immer "auszusitzen"! Der Sitz des Reiters ist daher stets leicht nach hinten gerichtet. Die sogenannte "Achse" der Reiterbalance demgemäß ebenfalls leicht nach hinten verschoben. Die Schenkel des Reiterbeins sind in Grundstellung ebenfalls leicht noch vorne und vom Pferdebauch leicht nach außen gerichtet. Um all diese reiterlichen Besonderheiten in optimaler Weise erfüllen zu können, sind sowohl der Sattel der Gardians mit den original Camargue-Steigbügeln sowie die gesamte traditionelle Zäumung unabdingbare Voraussetzungen.
Die traditionelle Ausrüstung für Ihr Camargue-Pferd.
Es gibt nur noch wenige Sattler in der Camargue, die den Sattel der Gardians anfertigen. Einer davon ist "Jacques Rech", welcher die Sättel der Gardians noch in vollständiger Handarbeit auf tradtionelle Weise herstellt. Seine "Sellerie traditionell" ist ein echter Geheimtip, denn der ambitionierte Reiter kann dort "seinen" Sattel individuell in Größe und Ausführung bestellen. Allerdings muss man mit einer Herstellungszeit von mindestens 3 Monaten rechnen. Diese Lieferzeit ist jedoch vergleichsweise gering, wenn man bedenkt, daß ein solcher Sattel oft länger als ein ganzes langes Reiterleben aushalten soll.
Damit Sie sich ein Bild von diesen schönen und zweckmäßigen Sätteln der Gardians machen können, "klicken" Sie hier unter
Warum kann auf Pferdeflüsterer und sonstige Gurus verzichtet werden?
Es
ist hinlänglich bekannt, daß sich viele Pferdeleute in allen Reitweisen
oft Rat und Anregung von sogenannten „Pferdeflüstereren“ und anderen
Gurus der Branche erhoffen. Alles wird mal ausprobiert. Der eine
schwört auf diese, der nächste auf die andere Methode. Tips und
Ratschläge füllen ganze Bibliotheken und die Festlegungen auf bestimmte
Methoden nehmen oft groteske Züge an. Immer wieder wird von neuen
Erkenntnissen, besseren Zäumungen und idealen Sätteln und
Ausrüstungsgegenständen gesprochen.
Dabei
wird übersehen, daß das Rad schließlich nicht immer wieder neu erfunden
werden muß. Jahrhundertelang haben die Gardians ihre Reittradition und
ihre Zäumung sowie die Ausrüstungsgegenstände entwickelt und in der
Praxis erprobt. Auch wenn wir als Freizeitreiter nicht die
Anforderungen erfüllen müssen, die an einen aktiven Gardian im Einsatz
beim Stiertreiben und Hüten der wilden Camargue-Stiere gestellt werden,
so bietet die Philosophie dieser Reitweise jedoch auch dem Freizeitreiter die Möglichkeit, eine
optimale Sicherheit beim Reiten und absolute Beherschbarkeit und
Kontrolle des Pferdes zu erreichen.
Die Feinheiten der Gardian-Reitweise.
Wir bieten Reitkurse in der Gardian-Reitweise zur Einführung an und vermitteln Ihnen dabei gerne die Grundlagen dieser Reitweise. Wenn Sie die Feinheiten der Gardian-Reitweise jedoch dann nicht selbst als Autodidakt weiter erarbeiten können, ist es auch durchaus ratsam, weitergehende "professionelle Hilfe" in Anspruch zu nehmen.
Hier gibt es sowohl in Deutschland, wie wie auch in Frankreich, jedoch nur sehr wenige Reitbetriebe und Ausbilder, welche die tradtionelle Reitweise der Gardians beherschen und an Sie weitergeben können.
Ich kann Ihnen aus eigener leidvoller Erfahrung daher in Deutschland nur wenige Ausbilder und Reitbetriebe empfehlen. Einer davon ist Jean-Pierre Godest mit seinem "Centre Equestre Traditionnel". Jean-Pierre Godest hat auch mir die traditionelle Gardian-Reitweise vor über 20 Jahren nahe gebracht und mir als Seiteneinsteiger ermöglicht, diese wunderbare Tradition kennen und lieben zu lernen.
Sowohl unsere Zucht, wie auch die Zuchstätten unserer Züchterkollegen in Deutschland mit unseren anerkannt hervorragenden Pferden sind mit ihren relativ kleinen Zuchten nicht immer in der Lage, alle Wünsche nach bereits ausgebildeten Camargue-Pferden zu erfüllen. Wenn Ihnen also von uns oder unseren Züchterkollegen in Deutschland kein ausgebildetes Camargue-Pferd angeboten werden kann, empfehle ich Ihnen ebenfalls, mit Jean-Pierre Godest Kontakt aufzunehmen. Er wird dann versuchen, Ihnen ein Ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechendes Pferd zu vermitteln.
Klicken Sie hier unter
um näheres über Jean-Pierre Godest zu erfahren.
Ausbildung selbst in die Hand nehmen.
Als Züchter empfehle ich Ihnen aber auch eine Grundausbildung selbst oder mit professionelller Hilfe vorzunehmen. Hier können wir Ihnen den Ausbildungsbetrieb Gestüt Halberg von Eva Köhler bestens empfehlen. Eva Köhler hat für unsere Kunden schon viele Pferde ausgebildet. Dort wird Ihr Pferd solide und sensibel grundausgebildet und Sie selbst können dort ebenfalls einen Reitkurs belegen, um dann die Gardian-Reitweise zu erlernen. Weiteres über den Ausbildungbetrieb von Eva Köhler finden Sie unter
In der nahen Schweiz finden Sie ebenfalls eine Möglichkeit, die Gardian-Reitweise authentisch auf der "Mas du Sapin" kennenzulernen. Sie können dies auch mit einem schönen Urlaub verbinden. Kinder werden dort ebenfalls betreut und ausgebildet. Klicken Sie unter
Weiterhin kann ich in Frankreich, dem Ursprungsgebiet der Gardian-Reitweise, Ihnen den Reitbetrieb von Bernard Roche und seiner Frau Nina bestens empfehlen. Näheres finden Sie unter
Reiten in der Camargue als Tourist.
Nicht alle touristischen Reitbetriebe in der Camargue sind jedoch in vollem Umfang zu empfehlen. Leider muss immer wieder festgestellt werden, daß die auf den Tourismus ausgerichteten Betriebe mit ihrer "Promenade à Cheval" nicht die notwendige und gewünschte Sensibilität im Umgang mit den dort eingesetzte Pferden zeigen. Die dort eingesetzen Pferde sind auch nicht immer reinrassige Camargue-Pferde und vilefach ist die Ausrüstung dieser Pferde mangelhaft! So werden dort teilweise "billigste" Sättel aus Kunststoff eingesetzt, die keinerlei Polsterung für den Pferderücken aufweisen. Obwohl bei diesen Sätteln ebenfalls eine mehr oder weniger gepolsterte Satteldecke verwendet wird, kann sich der Sattel nicht an den individuellen Pferderücken anpassen und den Druck abfedern, so daß sich auf dem Pferderücken Druckstellen und damit Schäden am Pferderücken nicht vermeiden lassen. Auch wird Ihnen dort selbst als Reiter einiges zugemutet, was Ihre erwartete Freude dann sicherlich schmälern wird.
Einen Ausritt mit solch ausgerüsteten Pferden sollte man daher grundsätzlich ablehnen!
Ein schönes Urlaubsziel ist ebenfalls die "Ile d'Oleron" an der französischen Atlantikküste. Hier finden Sie auch Gelegenheit, mit Camargue-Pferden Ihren Urlaub zu verbringen. Auf kilometerlangen Reitwegen durch die Pinienwälder dieser schönen, mit einer Brücke vom Festland erreichbaren Insel können Sie einen Ritt auf einem Camargue-Pferd in vollen Zügen genießen. Auch ich habe hier viele Jahre einen traumhaften Urlaub mit meinen Pferden verbracht. Aber auch, wenn Sie hier nicht mit Ihrem eigenen Pferd diese schöne Natur genießen können, haben Sie die Möglichkeit, dort mit gut ausgebildeten Camargue-Pferden Ausritte zu buchen.
Einen freundlichen Kontakt finden Sie unter Berufung auf mich und meine Zucht bei
Weitere Informationen über einen Aufenthalt auf der Ile d' Oleron finden Sie unter
Ausbildung unserer Pferde.
Working Equitation: Die Ausbildung umfasst selbstverständlich auch Dressurübungen, welche bei jeder Arbeitsreitweise unerläßlich sind.
Kontaktdaten:
CAMARGUE-GESTÜT HOF SAUERBERG
Bernhard F. Franke
Kirchspiel 2-3
65391 Lorch im Rheingau
Tel.: +49 (0) 6726 812086
Mobil: +49 (0) 170 317 3999
eMail: bernhard.franke@lecamargue.de
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